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Nachdem unsere Küche alles in allem fertig war und sich in frischem Gewand präsentierte, stand für uns fest, dass wir uns auf die Suche nach der passenden Einrichtung machen müssen. Leider hat der Ausbau des Raums so viel Geld gekostet, dass wir uns keine neuen Küchenmöbel kaufen konnten. Wir waren ganz einfach darauf angewiesen, die alten Möbel wieder in den Raum zu stellen. Auf den einen oder anderen Akzent wollten wir aber trotzdem nicht verzichten. Da unsere Küche sehr großzügige Raummaße hat, haben wir uns schließlich für einen neuen, großen Esstisch aus Holz entschieden. Ich habe schon immer von einem sehr urigen Esstisch geträumt. Ich bin im Internet eher zufällig auf den Esstisch gestoßen als ich auf der Suche nach Lampen für die Küche war. Das Angebot war in meinen Augen sehr gut und auch meine Frau fand, dass das Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung ist. Also haben wir uns schließlich den Esstisch und die passenden Stühle bestellt.
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Der Ausbau unserer Küche ist nicht nur zeit-, sondern auch arbeitsaufwendig. Auch wenn ich manchmal die Arbeiten und Probleme hätte verfluchen können, bin ich mittlerweile an dem Punkt angekommen, an dem ich den neuen Fußboden verlegen kann. Wir haben uns lange überlegt, welchen Fußboden wir in der Küche haben möchten. Klar war, dass es sich dabei um eine möglichst pflegeleichte Lösung handeln sollte. Ich war eigentlich für Laminat. Meine Frau war davon jedoch wenig begeistert und hat sich von Anfang an für Fliesen ausgesprochen. Ich muss zugeben, dass Fliesen nicht gerade zu meinen Favoriten gehören. Allerdings sind sie pflegeleicht und robust und erfüllen damit eigentlich die Anforderungen, die wir an den Fußboden unserer Küche gestellt haben. Nichts desto trotz war es nicht ganz so einfach sich zu einigen. Immerhin war, wie so oft, auch das Geld ein Thema, das wir nicht vergessen durften und immer im Blick behalten mussten.
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Meine Frau hat sich riesig gefreut als ich ihr erzählt habe, dass wir als Nächstes die Küche renovieren werden. Da sie sehr gerne kocht, wusste ich, dass ihr der alte Raum schon lange ein Dorn im Auge gewesen war. Allerdings war es nicht möglich, eher mit den Renovierungsarbeiten zu beginnen. Immerhin ist eine Küche auch immer mit hohen Kosten verbunden. Zudem war mir klar, dass unsere Küchenmöbel schon die beste Zeit hinter sich hatten und eigentlich auch hier etwas Neues her musste. Zunächst mussten wir uns aber ganz einfach auf die Renovierung konzentrieren. Immerhin war es mit ein wenig neuer Farbe nicht getan. Die Decke und der Fußboden mussten erneuert werden und auch bei den Leitungen musste so manch eine Neuheit umgesetzt werden. Alles in allem waren auch das wieder Kosten, die man nicht unterschätzen durfte. Doch meine Frau hat fleißig mit Hand angelegt und stand mir fast immer zur Seite.
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In den letzten Monaten haben sich unsere Ersparnisse drastisch reduziert. Der Kauf und der Ausbau des Hauses kamen uns weitaus teurer zu stehen als ich zu Beginn annehmen wollte. Alles in allem haben wir nur noch eine eiserne Reserve und diese möchten wir auch unberührt lassen. Immerhin kann es immer wieder zu Situationen kommen, in denen man auf diese Reserve angewiesen ist. Meine Frau und ich haben uns vor einiger Zeit mal wieder zusammengesetzt und haben überlegt, wo wir zusätzliches Geld sparen können. Nach einigen Überlegungen haben wir uns dazu entschlossen ein Haushaltsbuch zu führen. Sicherlich wird jetzt manch einer mit dem Kopf schütteln. Allerdings finde ich, dass das eine sehr gute Idee ist. Immerhin kann man sich so einen hervorragenden Überblick über die verschiedenen Ausgaben verschaffen. Zudem kann man leicht nachvollziehen, für was man das Geld eigentlich ausgegeben hat und genau das ist in vielen Situationen wirklich hilfreich.
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Bei einem alten Haus neigt man oft dazu, alles wegzuwerfen und sich komplett neu einzurichten. Leider ist das bei uns nicht möglich, denn wir haben ganz einfach nicht das Geld, um alles neu zu kaufen. Aus diesem Grund versuchen wir auch immer, aus unserem Geld das Beste herauszuholen. Sicherlich gleicht das oft einem Spagat, doch man muss auch bei einem alten Haus nicht alles wegwerfen, was während des Ausbaus anfällt. Es gibt immer wieder Dinge, die man noch einmal verwenden kann. Das ist vor allem bei verschiedenen Baumaterialien der Fall. Da wir einige Abrissarbeiten in dem Haus vorgenommen haben, hatten wir viele alte Steine, die an und für sich noch in einem guten Zustand waren. Am Anfang wollte ich die Steine entsorgen. Meine Frau hat mich dann aber auf die Idee gebracht, die Steine aufzuheben, um sie schließlich wiederzuverwenden. Ich selbst bin auf die Ideen nicht gekommen, war jedoch von Anfang an davon überzeugt.
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Eigentlich bemerkt doch jeder, dass die Kosten, die mit dem täglichen Leben einhergehen, in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind. Es vergeht doch kaum ein Monat, in dem nicht irgendein Produkt im Supermarkt wieder mehr Geld kostet. Wenn man so wie wir ein Haus ausbaut, merkt man die kleinsten Preissteigerungen sofort. Meine Frau und ich sitzen oft zusammen und stellen unsere Ausgaben auf den Prüfstand. Auch wenn wir beide arbeiten gehen, ist unsere Haushaltskasse alles in allem eng geschnürt. Immerhin müssen wir auch stets versuchen, Geld für unser Haus zu sparen. Uns ist es sehr wichtig, dass die Bauarbeiten weiter gehen. Jedoch gab es in den letzten Monaten auch immer mal wieder Situationen, in denen wir nicht weitergekommen sind, weil uns ganz einfach das Geld dazu fehlte. Für mich sind diese Situationen immer sehr bitter. Immerhin möchte ich, dass wir es in unserem Haus schön und gemütlich haben.
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Meine Frau gehört zu der Sorte Mensch, die sehr kreativ ist. Das ist eine Seite, die ich in den letzten Jahren an ihr lieben gelernt habe. Aber auch ihre geringen Ansprüche bestätigen mir immer wieder, dass ich mich für die richtige Frau entschieden habe. Im Alltag bemerke ich immer wieder, dass meine Frau sehr unterschiedliche Talente hat. So schafft sie es immer wieder aus den wenigsten Mitteln, die besten Ergebnisse herauszuholen. Wenn man ein altes Haus ausbaut, ist dieses Talent wirklich Gold wert. Gerade bei der Einrichtung geht sie mit einer Kreativität zugange, die mich beeindruckt. Sie sieht immer wieder verschiedene günstige Angebote, mit denen sie die besten Ergebnisse herausholt. Zudem legt sie bei vielen Sachen selbst Hand an. Wir sind sehr sparsam und sind aus diesem Grund auch bereit, uns bei gewissen Dingen einzuschränken. So macht es uns nichts aus, wenn in einem Raum noch ein einzelnes Möbelstück fehlt. Wir versuchen immer das Geld zusammen zu sparen, was wir benötigen.
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Die Vorurteile, die preiswerten Möbeln entgegen gebracht werden, sind groß. Viele verbinden mit dem geringen Preis eine minderwertige Qualität. Sicherlich kann bei einem kleinen Preis die Qualität nicht top sein, allerdings bin ich auch der Meinung, dass man das alles im Verhältnis sehen muss. Wenn man nicht viel Geld hat, jedoch ein neues Möbelstück braucht, muss man zwangsläufig auf den Preis achten. Ich spreche dabei aus eigener Erfahrung. Da uns der Ausbau des Hauses sehr viel Geld kostet, haben wir nicht die Möglichkeit Unsummen in Möbel zu investieren. Allerdings möchten wir auch nicht auf alles verzichten. Aus diesem Grund nehmen wir uns sehr viel Zeit bei der Möbelsuche und versuchen natürlich auch das Angebot mit dem geringsten Preis zu ermitteln. Beim Möbelkauf kann man heute auf sehr unterschiedliche Anlaufstellen zurückgreifen. Meine Frau und ich suchen überwiegend bei Möbeldiscountern vor Ort nach den passenden Angeboten. In den Läden kann man sich bereits einen ersten Überblick über die Qualität verschaffen.
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Nachdem wir uns in den letzten Wochen nur mit Zeitverschiebungen, Planänderungen und Problemen rumschlagen mussten, habe ich nun mal eine gute Nachricht zu meiner eigenen Dauerbaustelle. Wir haben es geschafft, unser Wohnzimmer fertigzustellen. Am Wochenende habe ich die letzten Malerarbeiten erledigt und auch der Fußboden ist schon verlegt. Wir haben wochenlang an dem Wohnzimmer gearbeitet und mussten dabei wie so oft einen Kompromiss eingehen. Alles in allem hat sich die Arbeit aber auch gelohnt. Immerhin haben wir nun ein Wohnzimmer, das genauso aussieht, wie wir es uns vorgestellt haben. Eigentlich mangelt es dem Raum nur noch an der richtigen Einrichtung. Meine Frau und ich haben ein bisschen Geld beiseitegelegt, sodass wir uns einige neue Möbelstücke kaufen können. Da es nicht viel Geld ist, haben wir uns in einem Möbeldiscounter auf die Suche gemacht. In dem Discounter haben wir auch einige Stücke gefunden, die durchaus zu unserem Geschmack und Geldbeutel passten.
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Mittlerweile kann ich ein Lied von Zeitverzögerungen und Verschiebungen singen. Sicherlich ist es nicht gerade schön, wenn man sich Tag ein Tag aus mit neuen Problemen auseinandersetzen muss, irgendwann wird aber auch das zur Routine und so macht man sich kaum mehr Gedanken darum, wenn etwas einen Tag länger dauert. Ich kann aus eigener Erfahrung nur jedem dazu raten, ausreichend Spielraum bei Baumaßnahmen einzuplanen. Gerade bei einem alten Haus weiß man nie so genau, was einen erwartet und so kann sich hinter jede Ecke eine neue Überraschung finden. Am Anfang habe ich mich immer darüber geärgert, wenn irgendwas nicht so geklappt hat, wie ich es mir eigentlich vorstellte. Mittlerweile hat sich das geändert. Ich habe mir eine gewisse Coolness angewöhnt und so gibt es doch die eine oder andere Situation, in der ich lachen muss, wenn mal wieder mehr dazu kommt, wie man eigentlich dachte. Ich kann nur jedem dazu raten, den eigenen Zeitplan nicht zu eng zu gestalten.
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Im Grunde ist unser Haus noch immer eine große Baustelle, auf der man auch mit viel Fantasie kein Ende sieht. Den Spaß an der Sache habe ich bis heute trotzdem nicht verloren. Immerhin weiß ich, wofür ich mir diese Arbeit aufhalse. Neben den alten Baustellen ist nun durch die Elektriker eine Neue dazugekommen. Meine Frau war davon natürlich nicht allzu begeistert, jedoch war ich davon überzeugt, dass die Profis nur wenige Tage für die ganzen Arbeiten benötigt. Aber auch hier wurde ich einmal mehr eines Besseren belehrt. Die Elektriker waren ganze zwei Wochen bei uns zugange und so war es nicht immer ganz einfach einen kühlen Kopf zu bewahren. Trotz einer hervorragenden Planung kam es bei den Arbeiten immer wieder zu Problemen und diese zogen natürlich auch eine Zeitverschiebung nach sich. Ich war davon nicht sonderlich begeistert, da ich davon überzeugt war, dass das Ganze natürlich auch den Preis entsprechend in die Höhe treiben wird.
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Auch wenn wir den Ausbau unseres Hauses weitestgehend in Eigenregie meistern möchten, gibt es sehr viele Arbeiten, für die man einen Fachmann benötigt. Das beste Beispiel dafür ist die Elektrik. Für mich stand von Anfang an fest, dass es sich hierbei um einen Bereich handelt, in dem ich selber nur ungern Hand anlegen möchte. Gerade die Elektrik ist sehr komplex und so können bereits kleine Fehler zu verheerenden Folgen führen. Da die Elektrik unseres Hauses nahezu von Grund auf erneuert werden muss, habe ich mich vor einiger Zeit auf die Suche nach einem Elektriker gemacht. Natürlich ist unser Budget für diese Arbeiten begrenzt und so können wir nicht endlos viel dafür ausgeben. Aus diesem Grund haben wir uns auch mit mehreren Elektrikern in Verbindung gesetzt und haben verschiedene Angebote eingeholt. Sicherlich war das mit einem gewissen Aufwand verbunden, da sich die meisten Firmen die Situation vor Ort anschauen wollten, doch das Ganze hat sich auch gelohnt. Durch das Vergleichen der Angebote konnte ich eine recht günstige Offerte ausfindig machen.
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Meine Frau unterstützt mich sehr bei dem Ausbau des Hauses und bringt auch viel Verständnis für die zahlreichen Baustellen auf. Alles in allem können wir die Sanierung nur meistern, da wir beide arbeiten gehen und aus diesem Grund auch auf ein regelmäßiges Einkommen zurückgreifen können. Meine Frau arbeitet in einem Modeladen als Verkäuferin. Dieser Job ist natürlich nicht so sonderlich gut bezahlt, doch er gefällt ihr. Mittlerweile arbeitet sie schon seit einigen Jahren in dem Laden. Sie wollte schon immer als Verkäuferin arbeiten. Allerdings muss ich eingestehen, dass mich die Arbeitszeiten manchmal nerven. Da sie oft auch am Samstag arbeiten muss, ist die Zeit, die wir gemeinsam verbringen können, natürlich sehr begrenzt. Wenn sie samstags arbeiten muss, ist sie am Sonntag meist müde. Trotzdem versucht sie immer am Bau mit Hand anzulegen. Sicherlich kann sie nur leichte Arbeiten erledigen, doch auch auf diesem Weg ist sie mir eine wirklich große Hilfe und nimmt mir viele Tätigkeiten ab.
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Ich glaube, dass ich nicht der Einzige bin, der seinen Job ab und an zum Teufel jagen könnte. Alles in allem muss sich jedoch zugeben, dass er mir Spaß macht. Ich bin sehr froh, dass ich einen sicheren Arbeitsplatz habe und eigentlich kaum befürchten muss, dass ich gekündigt werde. Wie ich bereits erwähnt habe, stellt mein Chef jedoch hohe Anforderungen an mich. Da ich in einer Branche arbeite, die sich stetig weiterentwickelt, muss ich mich natürlich auch weiterbilden. Immer wieder werde ich mit beruflichen Anforderungen konfrontiert, die nicht so einfach zu handhaben sind. Sicherlich machen sie den Job auch spannend, aber es nervt irgendwo auch, wenn man sich Tag ein Tag aus mit neuen Herausforderungen auseinandersetzen muss. In den letzten Jahren habe ich sehr viel Zeit in meinem Beruf investiert. Das hat sich ein wenig geändert, seitdem wir das alte Haus gekauft haben. Immerhin gibt es auch an diesem allerhand zu tun.
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Es ist nicht immer leicht, wenn man neben dem Hausbau auch noch im Beruf Topleistungen erbringen muss. Allerdings sind wir auf das Geld, das ich in meinem Job verdiene, angewiesen und so bleibt mir auch nichts anderes übrig als mich der Doppelbelastung zu bestellen. Jedoch ist das alles andere als ein Kinderspiel. Mein Chef verlangt von mir jeden Tag Bestleistungen und das ist sicherlich auch sein gutes Recht, allerdings nervt es mich manchmal schon, wenn ich Tag ein Tag aus Überstunden machen muss. In dem Unternehmen, in dem ich arbeite, ist es mittlerweile schon eine Selbstverständlichkeit geworden, dass man länger am Arbeitsplatz bleibt wie nötig. Sicherlich bekommen wir die Überstunden bezahlt und wir haben das Geld auch sehr nötig, doch manchmal würde ich die Zeit lieber in den Ausbau des Hauses investieren. Immerhin habe ich auch auf meiner ganz eigenen Baustelle genug zu tun und ab und zu will ich auch mit meiner Frau Zeit verbringen.
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Beim Ausbau eines Hauses lässt man sich im Grunde immer auf das eine oder andere Wagnis ein. Es gibt keine Situation, die komplett durchgeplant ist. Doch genau das macht doch den Spaß an der Sache aus. Meine Frau und ich möchten uns in dem Haus ein kleines Paradies schaffen, in dem wir uns wohlfühlen und in dem wir gern die Tage verbringen. Aus diesem Grund versuchen wir auch ganz eigene Ideen in die Realität umzusetzen. Sicherlich ist man bei einem alten Haus oft an den eigentlichen Grundriss des Objekts gebunden. Es gibt allerdings auch zahlreiche weitere Entfaltungsmöglichkeiten. Immerhin kann man die Funktion von Räumen ändern. Heute sitzen wir oft in einem Raum und überlegen uns gemeinsam, wie wir diesem zu einem ganz besonderen Gesicht verhelfen können. Ich finde es immer sehr spannend, wie viele verschiedene Ideen einem dabei durch den Kopf gehen und mit welchen Herausforderungen man konfrontiert wird.
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Baut man ein Haus aus, gibt es immer wieder Situationen, in denen man motiviert wird. Dabei sind diese ganz verschieden. Mit der Zeit lernt man aber auch sich über kleine Erfolge zu freuen. So begreift man, wie schön es ist, wenn man wieder einen Schritt hinter sich gelassen hat und den Nächsten endlich angehen kann. Wenn man der ganzen Sache ein wenig aufgeschlossen gegenüber steht, lernt man schnell, auch die kleinen, schönen Dinge zu sehen. Wenn ich mich so an die letzten Monate erinnere, fallen mir immer wieder Situationen ein, in denen ich köstlich mit meiner Frau gelacht habe. Sicherlich sind diese Situationen nicht jeden Tag vorhanden und es gibt auch viele Stunden, in denen man die Nase voll hat, wenn man dem Ganzen jedoch mit einer gewissen Offenheit begegnet, versteht man auch wie schön es sein kann, wenn man die ersten Räume einrichten kann. Meine Frau freut sich auf diese Momente immer am meisten.
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Auch wenn wir uns mit dem Haus einen Traum erfüllt haben, bin ich davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine der größten Herausforderungen unseres Lebens handelt. Ich habe mir früher nie vorstellen können, dass ein Ausbau eines Hauses so umfangreich ist. Mittlerweile wurde ich eines Besseren belehrt und ich nehme all das zurück, was ich einmal gesagt habe. Bei dem Ausbau unseres Hauses werde ich immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Auch wenn ich handwerklich recht geschickt bin, gibt es einfach auch Situationen, in denen ich davon überzeugt bin, dass ich an meine Grenzen stoße. Jeden Tag lernt man im Grunde etwas Neues dazu und man macht die verschiedensten Erfahrungen. Ich gebe es nicht gerne zu, aber auch bei uns ist bei dem Hausbau nicht all das glatt gegangen, was ich angefangen habe. Es gab immer Bauarbeiten, die ich am liebsten liegen gelassen hätte. Doch genau das war einfach nicht möglich.
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Eigentlich habe ich die Entscheidung für das alte Haus nicht bereut, da wir uns mit dieser wirklich einen Lebenstraum erfüllt haben. Allerdings muss ich auch zugeben, dass das Ganze kein Kinderspiel ist. Es gibt viele Situationen, in denen man mehr als einmal nachdenken muss und in denen man sich schließlich nur für einen Kompromiss entscheidet. Ich bin sehr froh darüber, dass meine Frau nicht kleinlich ist. Sie ist sehr unkompliziert und macht mir so auch keinen Druck bei den verschiedenen Arbeiten. Jedoch gibt es eben auch Situationen, in denen ich merke, dass sie die stetige Baustelle belastet. Ich habe von Anfang versucht bei den Arbeiten logisch vorzugehen. Sicherlich war das nicht immer leicht, doch ich wusste, dass mir das Ganze über den Kopf wächst, wenn ich an verschiedenen Stellen mit der Renovierung beginne. Also versuche ich ein Zimmer nach dem anderen fertigzustellen. Diese Vorgehensweise ist in meinen Augen auch die Richtige.
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So ein Hausausbau ist im Grunde eine Lebensaufgabe. Ich habe mir nie vorstellen können, dass dieser mit einem solchen Zeitaufwand einhergeht. Doch schon früh habe ich mich eines Besseren belehren lassen. Da wir versuchen alles allein zu machen, ist es nicht immer leicht, die Arbeiten in dem zeitlichen Rahmen abzuwickeln, den man sich vorgestellt hat. Im Grunde gibt es immer Situationen, in denen man sich eingestehen muss, dass man sich zu sehr unter Druck gesetzt hat. In den letzten Wochen haben wir uns ausschließlich mit der Renovierung des Hauses auseinandergesetzt. Irgendwann waren wir so müde und ausgelaugt, dass für uns feststand, dass wir uns eine kleine Pause gönnen müssen. Uns fiel die Entscheidung nicht leicht, da wir natürlich auch die Arbeit immer vor Augen hatten. Letztes Wochenende haben wir uns jedoch für einen Ausflug entschieden. Wir sind zu den Eltern meiner Frau gefahren und haben uns dort zwei Tage von dem Baustress erholt. Es tat gut, die Baustelle einmal nicht jede Minute vor Augen zu haben.
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